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Versuchsreihe Esbit-Ersatz

Versuchsreihe für DIY-Esbit-Ersatz aus Spiritus und Seife. Mit anderen Seifen sollte das genau so gehen, zwecks Reproduzierbarkeit mit den Mengenangaben aber konkrete Namensnennung (keine Werbung…).

Wichtiger Hinweis: Der Trockenbrennstoff verflüssigt sich beim Abbrennen oder unter starker Hitzeeinwirkung wieder. Man braucht also immer ein Schälchen, z.B. aus Alu. Ein Teelicht-Töpfchen bietet sich für kleine Kochvorhaben an. Außerdem gelten natürlich die üblichen Sicherheitshinweise zu Belüftung und Umgang mit brennbaren Substanzen.

Zutaten:

Spiritus in der Getränkedose im Wasserbad zum Sieden bringen, Seifenraspel rein, umrühren, abkühlen lassen.

Seife Ergebnis
6 Gramm durchsichtig, gelartig, flüssiger Spiritus tritt noch aus
8 Gramm ebenso
10 Gramm ebenso
12 Gramm fast fest, aber immer noch einfach mit Finger durchbohrbar
14 Gramm fest, Konsistenz ähnlich Fire Dragon Solid, Farbe deutlich wachsartig weiß
- Abbruch, weil offenbar sweet spot gefunden

–> Faustregel: 10 Gramm Kernseife pro 100ml Spiritus

6 Gramm 6 Gramm

12 Gramm 12 Gramm

14 Gramm 14 Gramm

Das Ergebnis ist praktisch rußfrei.

Prior art:

Update:

Ich habe auch Versuchsreihen mit Calciumacetat durchgeführt - über den Umweg Calciumcarbonat + Essigessenz 25%, weil alle fünf kontaktierten Apotheken offenbar keine (vollkommen harmlosen) Gebrauchschemikalien mehr besorgen können, sondern nur abgepackte Medizin. Ich habe mich gefragt, wie Kinder heutzutage ihre Kosmos-Chemiekästen befüllen, aaaber die gibt es ja auch nicht mehr. Oder nicht mehr in brauchbar. Der C1000 beinhaltet ganze 7 Chemikalien - 3 davon sind 12g Waschsoda, 10g Zitronensäure und 1g Lackmus. Was man damit lernen soll, weiß ich nicht.

… Was ich eigentlich sagen wollte: 10g Calciumcarbonat in 50ml Essigessenz 25% in einem breiten Gefäß auflösen, bis kein CO2 mehr sprudelt, und anschließend in 200ml Spiritus einrühren, ergibt die typische Schneeball/Slushie-Konsistenz. Das ganze wird aber nie trocken genug, um es draußen als Trockenbrennstoff mitzuführen. Auch eine Kombination mit der Kernseife oben funktioniert nicht, die Mischung härtet nicht mehr aus. Und generell scheint Calciumacetat die Brennintensität zu reduzieren, dafür aber die Brenndauer zu verlängern. Ist also eher was für Warmhaltestövchen.

Weight for height table

I’ve added converted versions of the US army weight for height table to archive.

Convert Android phone book to FritzBox

Since I couldn’t find a way to convert vCard / .vcf files to the FritzBox phone book format, I wrote one:
source code
releases for Win/Mac/Linux

7 vs. Wild - Dinge, die ich nicht verstehe

7 vs. Wild - Dinge, die ich nicht verstehe

My video recording setup (software side)

As of today, I think I have finally found a “suitable” (enough…) solution to record and edit my YouTube videos. It’s not pretty:

I bought an Elgato HD60S on the cheap to hook up my old DSLR to my computer. It does not work with Linux. This doesn’t matter, because OBS Studio does not offer hardware encoding on my Linux setup anyway. So I have to use Windows no matter what. After tinkering with the settings in OBS Studio, I think the only viable recording option is to go with “lossless quality”. Out comes a big .avi encoded with UT Video. I tried the advanced settings and constant bitrate with high values, but OBS kept crashing. The .avi files have an a/v sync mismatch of 200ms. Because ffmpeg’s itsoffset does NOT work with .avi files - unfortunately, it doesn’t tell you and just acts as if successful - I have to convert them to .mkv first. Just a matter of ffmpeg -i VID.avi -c copy VID.mkv. I can then use my delayaudio script. I cut and edit the files in kdenlive afterwards. Seems to work pretty ok. Apart from infrequent crashes… so I hit Ctrl+s all the time. Important: The project settings (resolution, frame rate, etc) have to be set before anything else is done, or the program will behave oddly. For rendering, I found the Generic - HD options to be too poor, even with best quality settings. Lossless/HQ > H.264 (libx264+aac) seems to work fine. Leads to fairly big output, of course.

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